Tag 94 19.07. Burney > Highway 299 (Mi 1.412,4) – Tentsite (Mi 1.435,7) – 23,3 Mi

Dafür das so viele Hiker in der Halle übernachtet haben, war es erstaunlich ruhig. Den Anfang der Nacht habe ich mitten im Zug eines Ventilators gelegen, was doch etwas kalt war. Nachdem ich den etwas gedreht hatte, konnte ich besser schlafen. Dafür bin ich um 5h schweißgebadet wach geworden. Und im Gegensatz zu sonst bin ich heute direkt aufgestanden. So stand ich zusammen mit Flow und Vivi schon um kurz nach 6h an der Straße.

Es hat etwas gedauert, aber am Ende haben wir doch einen Hitch bekommen. Vom selben Gentleman, der mich auch gestern mitgenommen hat! Damit war ich um 6:40 wieder auf dem Trail unterwegs.

Die erste Stunde bin ich mit Vivi und Flow aus Berlin zusammen gewandert. Danach haben die beiden Frühstück gemacht und ich bin alleine weiter.

Und dann kam ein ziemlich cooles Schild. Langsam aber sicher kann sich mein Fortschritt sehen lassen. 😎

Um 9:10 hatte ich die ersten 7,2 Meilen geschafft und war beim Burney Mountain State Park angekommen. Und da sind die Burney Falls. Sehe cool!

Außerdem hat der Park einen General Store. Hier habe ich zusammen mit einigen anderen fast eine Stunde Pause gemacht. Und ein Frühstück für Champions gehabt. Ausgewogene Ernährung ist ja so wichtig. 🤦‍♂️🤣

Snickers, Vanille Sundae mit Caramel und Sahne und ein Mountain Dew

Danach ging es auf dem Trail weiter. Und im Wald und im Schatten war es noch kühl. Aber in der Sonne war es schon gut warm. Und nur kurz nach den Falls war der flache Abschnitt des Trails vorbei und es gab wieder merkliche Anstiege.

Weitere fünf Meilen später war ich bei Rock Creek. Hier gab es nicht nur dringend benötigtes Wasser, sondern auch eine Pause im Schatten und ein tolles, kühles Bad im Creek. Nach dem Bad habe ich mich wie ein neuer Mensch gefühlt.

Nach dem Creek folgte der wahre Anstieg des Tages. 1.100 Höhenmeter über 10 Meilen. Um 12 Uhr Mittags. Bei 37 Grad. Da habe ich mich schon etwas schwer getan. Und geschwitzt wie ein Tier.

Ich war froh als ich nach weiteren vier Meilen an der nächsten Wasserquelle ankam. Dazu musste ich zwar steile 0,1 Meilen nach unten und wieder hoch, aber das war es wert.

Zusammen mit Bluey, Paradise und Freebird habe ich hier Siesta gemacht und die schlimmste Hitze abgewartet.

Von da an waren noch sechs Meilen über, die aber trotz der Hitze gut verliefen.

Gegen 18:45 war ich am Ziel und habe schnell mein Zelt aufgebaut.

Danach haben wir alle gemeinsam auf der Klippe gemeinsam zu Abend gegessen und den Sonnenuntergang genossen.

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