Auf den schönen Abend gestern hat heute ein genau so schöner Morgen gefolgt.

Und wer denkt, es ist schwer sich bei schlechtem Wetter zum los laufen zu motivieren, der soll das Mal bei schönem Wetter und entspannten Gesprächen versuchen. 😉 Entsprechend bin ich auch erst gegen 8:40 gestartet.
Cate ist kurz vor mir gestartet. Und Thomas kam gerade vorbei, als ich mein Zelt eingepackt habe. Wir haben uns heute immer Mal wieder über den Tag gesehen, sind aber hauptsächlich alleine gewandert. Und der Tag heute sah auf dem Papier eigentlich auch ziemlich entspannt aus. Viel sanftes Abwärts und nur wenige Aufstiege.

Aber wie wir alle schon gelernt haben: traue niemals den Höhenangaben…Nichtsdestotrotz startete der Tag mit sanften Auf und etwas mehr Ab bis Stecoah Gap.

Besonders schön war der Talblick: das Tal war noch mit Wolken bedeckt und wir konnten von oben drauf schauen.





Dort gab es sogar eine kleine Trail Magic: Bananen! Etwas Frisches ist auf dem Trail super, denn das lässt sich besonders schlecht transportieren. Außerdem ist Obst voller Wasser, und das ist schwer. 😪
So gestärkt ging es Aufwärts: und der Anstieg hatte es echt in sich. Spätestens hier war jeder komplett durch geschwitzt. Und das nicht nur, weil die Sonne inzwischen kräftig gebrannt hat.






Insgesamt war die Wassersituation heute (gerade bei den Temperaturen) nicht perfekt. Da ergreift man dann auch kleinste Chancen.

Kurz darauf folgte dann für mich eine Nahtoderfahrung: meine erste Schlange. Ich bin überraschend ruhig geblieben. Das mag auch an Cates moralischer Unterstützung gelegen haben. Zumindest bis sie auf mich zu kam. 😉Phobien sind doch was ganz feines. Wobei, mit Viechern in der Größe würde ich auch weiter klar kommen. Abends am Lagerfeuer haben andere allerdings davon berichtet, das sie eine ca. 1,2m lange Klapperschlange gesehen haben. Na Hurra. 😰

Die nächsten Meilen führten auf und ab.



Um 15h sind wir am Shelter angekommen. Das Zelt habe ich diesmal nur zum trocknen und lüften aufgebaut. Diese Nacht verbringe ich im Shelter. Sehr schön war das Bächlein direkt vor dem Shelter. Perfekt um müde Hiker Füße abzukühlen.

Und auf besonderen Wunsch von Maureen (Thomas Mutter), hier noch ein Foto von Ihm beim Wasser filtern.

Vielen dank, leider können wir das foto nicht sehen, nicht alle fotos sind hochgeladen, schon vom anfang deines blogs. Aber wenigstens schreibst du was im vergleich zu unserem Thomas 🙂
Nochmals vielen dank Maureen
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