Ich habe zwar tief und fest geschlafen, aber nicht wirklich gut. Und meine Nachbarn waren auch schon früh wach und aktiv. Aufgestanden bin ich um 8:20.

Nachdem ich mich etwas gestreckt hatte, bin ich Richtung Trail Days gegangen. Da habe ich Bagel und einige andere getroffen. Und wir hatten alle das gleiche Ziel: Frühstück. Das Schild „Pancake Breakfast“ war entsprechend verlockend. 😅 Für 10$ gab es All you can eat Pancakes, Wassermelone, Würstchen, Kaffee und Orangensaft. Mehr als fair und ziemlich gut.

Dann war es an der Zeit den Trail Schmutz zu entfernen. Die Dusche war ziemlich gut und hatte sogar einen starken Druck, was bei US-Duschen nicht immer der Fall ist.
Frisch geduscht war ich endgültig bereit für die Trail Days Ausstellung. Nachdem ich mir ein paar der Aussteller angesehen hatte, habe ich einem Kuchen Wettessen zugesehen. Stilecht nur mit dem Mund und ohne Hände. Eine ziemliche Sauerei 😂. Und währenddessen habe ich versucht meinen Rückflug umzubuchen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich noch nie so einen schlechten Support wie von Expedia hatte.
Nach etwas chillen, einem Eis und etwas reden bin ich Vorräte kaufen gegangen und habe parallel versucht eine Fahrt nach White’s Pass zu bekommen. Ab Washington ist der Trail für die nächsten zig Meilen gesperrt, so das ich diesmal ziemlich weit springen muss.
Und tatsächlich, nach viel hin und her habe ich von Mal Funktion (Floyd) einen Ride bekommen. Und zum Glück hatte ich schon eingekauft und mein Zelt fast abgebaut, denn er war schon da. Um 14:15 sind wir in Cascade Locks los.

Und Dank einer kleinen Unaufmerksamkeit und einem daraus folgenden Umweg waren wir erst um 19:20 an White’s Pass.

Gerade als wir ankamen fing es an zu nieseln. Und nur wenig später richtig heftig zu regnen und Gewittern. Gut das ich mir unterwegs an einer Tankstelle ein Abendessen geholt hatte und nicht mehr kochen musste.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das eine sehr unangenehme Nacht wird.
