Tag 109 03.08. Callahan’s Turn Off (Mi 1.718,7) – Hyatt Dam Road (Mi 1.743,7) – 25 Mi

Ich habe unerwartet schlecht geschlafen, war unruhig und häufig wach. Und das obwohl ich ziemlich müde war. Aufgestanden bin ich um 7h, habe meine Sachen fertig gepackt und war um 8h beim Frühstück. Und auf dem Weg dahin gab es eine Überraschung: in der Nacht hatte es geregnet! Das es das hier überhaupt gibt …

Um Viertel vor Neun hat Dusty Magic Mike und mich abgeholt und zum Trail zurück gebracht.

Da ich vorgestern den Berg zur Straße runter gegangen bin, musste ich heute morgen logischerweise wieder hoch. Nach einer Viertelstunde war das geschafft.

Um 9:20 war ich wieder auf dem Trail und konnte meine Reise fortsetzen. Dabei hat es bis fast 12h immer wieder geregnet. Meistens war es nur erhöhte Luftfeuchtigkeit, gegen 11h waren Regen und Wind zusammen dann aber kalt genug, dass ich meine Regenjacke angezogen habe.

Vom Terrain her gab es heute gefühlt nur zwei Varianten. Entweder (nicht besonders schöner) Wald, oder gelbe Felder.

Steigungen gab es zwar auch, die waren aber meist so sanft, dass sie nicht wirklich auffielen.

Fast pünktlich um 15h war der Regen dann entgültig vorbei und die Sonne kam raus. Und damit wurde es zwar nicht heiß, aber schwül.

Ich weiß nicht warum, aber heute taten mir meine Füße richtig weh. Ich war zwar zügig unterwegs, hatte  aber am frühen Nachmittag das Gefühl zu humpeln. Als ich dann in Farout gesehen habe, das es eine Alternative über eine Straße gibt, die kürzer ist und nette Aussichten bieten soll, habe ich zugeschlagen. Und das Tal war wirklich schön.

Danach waren es noch 1,5 Meilen bis zum Ziel. Das ist heute ein RV Park (RV = Wohnmobil), der auch Zeltplätze mit anbietet und vor allem auch Wasser hat.

So einfach war das nur leider nicht. Der Campground war wegen Baumaßnahmen gesperrt. Und überall war das Wasser wegen einem Leitungsschaden aus. Ich bin dann zu dem Wohnmobil des Camp Hosts gegangen. Er war gerade unterwegs, aber seine Frau war da und hat die Lage erklärt. Der Campground mit Wasser ist 2 Meilen weit weg und Ihr Mann hat gerade ein paar Hiker da hin gefahren und könnte uns (inzwischen waren auch Sid und Choker angekommen) sicher auch fahren.

Ihr Mann kam wenig später wieder. Und wie waren alle nicht begeistert von der Idee, zwei Meilen vom Trail weg zu campen. Da hat er uns erlaubt auf einer Wiese nahe bei Ihnen zu campen. Und da gab es auch Wasser. Und als Trail Magic hat er Wassereis mitgebracht. Die beiden sind wirklich super nett! Damit war mein Wandertag um 19:45 endlich vorbei.

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