Gestern bin ich um kurz nach 21h eingeschlafen. Und irgendwas hat mich dann um 22h aufgeweckt. Die nächsten zwei Stunden war ich dann wach. Entsprechend müde bin ich heute morgen um 5:25 aufgestanden. Um 6:15 bin ich weiter gewandert.

Los ging es mit einem kleinen Anstieg von ca. 380m. Und der lief noch einigermaßen flüssig, obwohl ich gemerkt habe , dass meine Beine und ich müde sind.




Oben angekommen habe ich immer wieder kleinere Pausen gemacht. Die haben nur leider nicht so viel geholfen. So habe bin ich irgendwann einfach nur noch weiter und habe hauptsächlich an Wasserquellen Pause gemacht.
Das Terrain nach dem ersten Teil war rollend. Über 6,5 Meilen kamen so ca. 300 Höhenmeter zusammen.





An einer der Quellen habe ich eine Familie im Wanderurlaub getroffen und habe mich mit Ihnen unterhalten. Währenddessen haben sie mir ein Fruchtleder angeboten. Sehr lecker. 😊
Je später es wurde, desto heißer wurde es. Ich habe gelitten und wurde immer langsamer. Und ich habe geschwitzt wie ein Tier.



Ab kurz nach Mittag habe ich jede Chance zum Pause machen genutzt. Da hat es gut gepasst, das Phil’s Crew aufgeholt hat. Und auch Twins mit seiner Sierra Truppe war in meiner Nähe unterwegs. Sehr schön, allerdings haben mich die ganzen Pausen zeitlich irgendwann doch zurück geworfen.


In den letzten sechs Meilen steckten dann noch mal 500 Höhenmeter. Und die haben mich echt ans Limit geführt. Es war immer noch heiß und Teile waren richtig steil.



Zum Schluss habe ich mein Tagesziel um 0,5 Meilen nach unten korrigiert. Phil’s Crew wollte am Duck Soup Pond übernachten. Und ich dachte mir, super. Ein Pond, da hast Du direkt Wasser und noch Gesellschaft beim Abendessen. Tja …
Kurz vor der Abzweigung zum Pond standen da Lost, Oats und Aladin. Wir hätten die Abzweigung zum Pond verpasst. Na gut. Also 0,2 Meilen (natürlich uphill) zurück. Und dann steil und durchs Unterholz bis zum See. Nur waren die Campsites da der bescheiden und das Wasser aus dem See wollte ich nicht. Also eine Viertelmeile zurück zum Trail und von da 0,5 Meilen zu meinem ursprünglichen Ziel.

Da gab es Wasser. 0,3 Meilen durch einen zugewachsenen Weg bergab. Aber was muss, dass muss.
Um 19:55 habe ich angefangen mein Zelt aufzubauen und habe danach schnell davor gekocht und gegessen. Dabei wurden die Mücken immer schlimmer. Zumindest hatte ich mit Anvil und Lumberjack etwas Gesellschaft.
Danach habe ich noch bis 21:15 meinen Blog geschrieben. Was für ein Tag!