Ich habe geschlafen wie ein Toter. Eine Matratze auf dem Boden und fast völlige Dunkelheit haben mich richtig gut schlafen lassen. Aufgestanden bin ich um 7:30.
Den Morgen über haben wir uns weiter erholt, telefoniert und die nächsten Tage geplant.

Außerdem haben wir die Reste der Pizza von gestern vernichtet. Turmeric und Twins sind schon früh in die Stadt gefahren, während Moon, Oats und ich noch etwas in der Wohnung geblieben sind. Gegen 12h hat uns Dave in die Stadt gefahren. Dort haben wir unsere Vorräte für die nächsten vier Tage gekauft. Warum muss essen nur so schwer sein?

Im Anschluss sind wir in die Bücherei gegangen, da einige der anderen etwas am PC erledigen mussten.

In der Nähe der Bibliothek hat Blaze Physio geparkt. Sie ist eine ehemalige Hikerin die jetzt als Physiotherapeutin den Hikern entlang des Trails folgt. Und sie hat eine unglaublich süße Golden Retriever Hündin namens Honey.

Dann war es Zeit für unser Mittagessen. Das gab es beim örtlichen Mexikaner. Das Essen war reichlich, aber nur ok.

Moon hatte die gleichen Probleme mit seinem Handyvertrag wie ich auch. Also wären wir nach dem Essen erst an der Tankstelle und dann wieder im Supermarkt um zuschauen, ob es da Prepaid Karten gibt. Die gab es nicht. Aber Eis. Und Trail Magic in Form von Mandarinen.

Und dann, endlich, haben wir die Stadt verlassen. Den dazu nötigen Hitch haben wir ziemlich schnell bekommen. Um 17:15 waren wir endlich zurück auf dem Trail.

Die 3,8 Meilen sind geradezu verflogen. Wir haben auf dem Weg viel erzählt und noch mehr gelacht. Und über unsere schweren Rucksäcke geächzt.



An unserem Ziel haben schon Garnett und Roadrunner gezeltet. Roadrunner kenne ich noch aus dem Verizon Store in San Diego!

Wirklich zu Abend gegessen haben wir nicht mehr. Aber alle zusammen gesessen und erzählt. Und irgendwie sind wir aufs Tanzen gekommen. Und auf einmal haben Moon und Turmeric die Hebefigur aus Dirty Dancing getanzt.

Dann gab es noch eine Line Dancing Figur, ein Yoga Flugzeug und Kartentricks.
Und dann kam Butter. Sie ist eine professionelle Sängerin und hat uns zwei Ihrer Songs vorgesungen. Einer der beiden Songs wird ab Juli im nationalen Radio vermarktet. Sehr cool!
Zum Abschluss haben wir noch etwas Feinplanung für morgen betrieben. Die anderen werden Mount Baden-Powell besteigen. Ich habe meine Mikro Spikes nicht und fühle mich ohne im Schnee zu unsicher. Ich werde daher morgen eine Alternative wählen. Aber wie heißt es auf Englisch? Rather safe than sorry. (Lieber sicher als bedauernd)
Und während all dessen haben wir einen Wahnsinns Sonnenuntergang genossen!
