Tag 24 10.05. Holcomb Creek (Mi 285,6) – Splinter Cabin Deep Creek (Mi 298,5) – 12,9 Mi

Heute konnte ich ausschlafen, da wir ja auf Infos von unseren Dänen gewartet. Hätte ich zumindest gekonnt. Ab halb sechs habe ich mich eigentlich nur noch Rum gedreht und gedöst. Kurz vor 8h bin ich aufgestanden.

Und da kam auch die erwartete Info: es geht Ihnen gut und sie wandern gleich los. Perfekt also, um noch eine Runde zu lesen.

Irgendwann habe ich aber doch mein Zelt abgebaut und mich einfach in die Sonne gesetzt. Dort haben wir darauf gewartet, dass Oats und Moon ankommen.

Gegen 10h war es soweit und die beiden kamen bei uns an. Zeitgleich mit einer anderen Tramily. Wir haben alle zusammen in der Sonne gesessen, gegessen und gelacht.

Um 11h waren wir glücklich und gemeinsam wieder zurück auf dem Trail. Der Tag heute Stand im Zeichen des Holcomb Creek. Entlang dessen Verlaufs führte der Trail entlang: am Hang oben mit Blick darauf, am Creek entlang und auch mehrere Male darüber hinweg.

Heute ging es zwar gelegentlich auch etwas hoch, im großen und ganzen verlief der Trail allerdings sanft abwärts. Trotzdem haben wir mehrere Pausen eingelegt. Gerade auch, um unsere beiden Dänen etwas zu schonen. Gerade Oats hat sich heute etwas schwer getan. Er hat heute Mittag das erste Mal seit 30h etwas gegessen. 😯

Während einer der Pausen, haben wir den, vermutlich, bisher größten Pinien Zapfen gefunden.

Und dann waren wir auch schon fast da. Die Meilen zur Deep Creek Bridge sind geradezu verflogen.

Von der Brücke aus waren es noch 0,2 Meilen bis zum Camp. Und auf dem Weg lag ein kleiner Bach, mit fast perfekt liegenden Steinen, zum drüber hüpfen. Einer der Steine war nur leider etwas wackelig. Und schwupps, stand ich mit beiden Beinen im Wasser. 😅🤦‍♂️

Unser Lagerplatz heute hat einen entscheidenden Vorteil. Nur 1,2 Meilen entfernt kann man sich vom Cedar Glenn Malt Shop abholen lassen. Und genau das haben wir auch gemacht. Dabei haben wir auf dem Hinweg ganz schön geächzt, da es ziemlich nach oben ging. Aber der Weg hat sich gelohnt. Der Burger war super lecker. Und meine Elektro-Geräte konnte ich auch laden.

Nach dem Essen war es dann aber auch schon nach 21h, bis wir wieder im Camp waren. Deutlich nach Hiker Midnight. Das hatte für mich allerdings den Vorteil, das ich endlich die Sterne nochmal gesehen habe.

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