Heute Morgen bin ich überrascht worden. Als ich aus dem Zelt geklettert bin, da hatte der Himmel so eine komische Farbe und es hing so eine komische gelbe Scheibe am Himmel. Ich wusste gar nicht das es die hier gibt. 😂

Laut Guidebook stand heute eine Wanderung durch ein Tal mit mehreren Flussüberquerungen an. Im Guide stand etwas von einigen sumpfigen Stellen. Mir entgegenkommende Wanderer sagten entweder es wäre super trocken oder super nass. Aber egal, einem SoBo (wobei, hier eher EaBo) darf man eh nicht trauen. 😉 Sicherheitshalber habe ich die wasserdichten Socken wieder angezogen. Die waren nach etwas Zeit in der Sonne sogar fast trocken.
Nachdem der erste Bach gequert war ging der Trail etwas erhöht und ziemlich trocken los. Wobei das Unterholz zwischendrin echt dicht war. Hätte ich da den Weg verloren, ich hätte Ihn wohl nur durch Zufall wieder gefunden. Die Ausblicke auf Fluss und Tal waren aber auf jeden Fall sehr schön.



Nun war es an der Zeit für die erste Flussüberquerung. Zuerst dachte ich, das ich es von Stein zu Stein hüpfend schaffen würde. Da fehlte mir aber leider immer ein Stück. Also Hose aus, Crocs an und durch. Und keinen halben Kilometer später das gleiche Spiel nochmal. Beides total unspektakulär. Wobei die zweite Querung kälter war – obwohl es der gleiche Fluss war.


Nun war es ungefähr Mittag. Da aber keine Hut in der Nähe war, habe ich nur schnell einen Riegel gegessen und bin weiter. Entlang eines schön anzusehenden Sees. Wobei sich das am Ende doch was gezogen hat.



Kurz nach halb Drei war ich dann an der Kangerluarsuk Tulleq Syd Hut angekommen. Die Pause darin habe ich sehr genossen um aus der Sonne und von den Mücken weg zu kommen. Mein DEET hilft zwar, aber es sind so viele das ich trotzdem eine ordentliche Portion extra Protein heute hatte. 🤦♂️

Danach folgte der Rest des Sees und quasi in den Endspurt des Arctic Circle Trails. Der Weg war durch einige Bächlein zwar auch manchmal etwas matschig, aber kein Vergleich zu den letzten Tagen.

Die letzte Flussüberquerung des Tages war dann ziemlich einfach. Diesen Fluss konnte ich per Rock hopping überspringen. 😉

Am liebsten hätte ich direkt danach mein Lager aufgeschlagen, aber leider hat es etwas (ca. 150 Höhenmeter) gedauert bis ich einen einigermaßen netten Platz gefunden habe. Er ist zwar ziemlich exponiert und auch etwas schräg, aber die Aussicht ist super. Und bei Immobilien zählt ja immer die Lage. 😉

