Heute Morgen bin ich einfach nicht aus dem Bett gekommen. Ich war zwar früh wach, konnte mich aber nicht aufraffen aufzustehen. Und das obwohl ich hören konnte das sich der Wind gelegt und der Regen aufgehört hatte. So habe ich auch erst um 8:35 das erste Mal mein Zelt verlassen. Und siehe da, ich hatte Besuch:

Wenn ein Tag so anfängt, dann kann’s ja eigentlich nur gut werden, oder? Mit dem Gedanken bin ich um 9:05 los gelaufen. Das erste Zwischenziel heute war das Kanu Center. Die größte Hut am Trail mit Küche, Indoor Plumpsklo und genug Bunks für 16 Personen (plus ausreichend Platz auf dem Boden). Ach ja: und seit letztem Jahr Solarpanels und damit die Möglichkeit Elektronik zu laden.




Im Kanu Center habe ich 45 Minuten Pause gemacht, Kaffee getrunken und gegessen, gelesen, geladen und mich etwas mit zwei Polinnen unterhalten die letzte Nacht dort geschlafen haben.
Nach der Pause kam das letzte Stück des langen Sees. Zum Teil durch Gesteinsfelder hindurch.


Danach ging es auf und ab. Teilweise über sehr angenehme Wege, teilweise aber auch durch Bäche oder ganze Felder die unter Wasser standen. Da meine Socken von gestern noch nass waren hatte ich heute meine Wasserdichten Socken an. Wasser ist auch nicht reingekommen. Aber auch nicht raus, so dass das Ergebnis am Ende ähnlich war. Aber zumindest hat es sich angenehmer angefühlt.



Eigentlich hätte ich noch etwas weiterlaufen wollen. Aber dann kam da dieser Sandstrand. Und dahinter drohte dieser Anstieg. Und das britische Pärchen hatte auch nichts dagegen das ich mit etwas Abstand mein Zelt aufbaue. Hatte ich da also eine andere Wahl?
