18.07.2019 – Tag 116: Sherburne Pass Trail nach Wintturi Shelter (1704,9 – 1722,9 Mi)

Leider habe ich in der letzten Nacht nicht so gut geschlafen. Irgendwie konnte ich nicht einschlafen. Trotzdem bin ich um kurz nach 6h aufgestanden und habe vor dem Frühstück schon meinen Rucksack gepackt. Pünktlich um 7:30 war ich unten und habe mir meine Blaubeer-Pancakes schmecken lassen. Ganz in Ruhe und ganz entspannt.

Auf dem Zimmer zurück habe ich nochmal die nächsten Tage überflogen und etwas gelesen. Um 9:40 habe ich aus gecheckt und habe mich an den Aufstieg zurück zum Trail gewagt.

Um 10:05 war ich zurück und habe den ersten weißen Blaze des Tages gesehen.

Zuerst schlängelte der Trail sich abwärts hin zum Gifford Woods State Park. Das ist ein hervorragend ausgebauter Campingplatz. Und entsprechend viele Day-Hiker habe ich in der nächsten Stunde gesehen. Und direkt danach kommt der Kent Pond. Ein hübscher kleiner See.

Die nächste Zwischenstation waren die Thundering Falls. Hier habe ich auch eine kleine Snack Pause gemacht.

Danach war der leichte Teil des Tages vorbei und der Ernst des Wanderalltags begann. Von hier aus ging es gefühlt nur noch nach oben. Und da ich die Green Mountains schon verlassen habe, ist es leider auch nicht mehr so schön, das ich über den Anblick den Aufstieg vergessen würde. Zuerst ging es hoch auf Quimby Mountain, 1.300 Fuß auf etwa 1,3 Meilen. Ein fieses Verhältnis. Entsprechend steil waren viele Abschnitte.

Oben angekommen durfte ich die Höhe erst einmal einigermaßen halten. Und dann stand da auf einmal eine Leiter in Wald – anders wäre der Abstieg auch knifflig geworden. 😉

Nach einigem auf und ab ging es abwärts, vorbei am Stony Brook Shelter. Hier hätte ich wohl meine Mittagspause gemacht, aber ich hatte keine Lust die 0,2 Meilen extra bis dorthin zu gehen. Und das war auch gut so. Der Platz am Stony Brook selbst war nämlich deutlich schöner.

Nicht nur der Ort, auch der Zeitpunkt für die Pause waren gut gewählt. Direkt danach ging es nämlich permanent nach oben. Und ungefähr ab hier habe ich auch gemerkt, das ich letzte Nacht doch etwas zu wenig geschlafen hatte. Und meine Füße fingen auch an zu schmerzen, die alten Mitläufer.

Als ich um 18:25 am Shelter ankam, lagen 18,5 Meilen und über 4.000 Höhenfuß hinter mir. Ich war echt froh, dort zu sein und mein Zelt aufbauen zu können. Um 20:20 war ich mit allem fertig. Und da vielen mir auch schon fast die Augen zu.

Veröffentlicht in Juli

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