Heute morgen bin ich wunderbar erholt und ausgeschlafen wach geworden. Und das obwohl es gestern Abend ja doch spät geworden ist. Ich bin um 6:30 aufgestanden und habe meine Blogbeiträge überarbeitet und danach meinen Essenssack gepackt. Und anschließend den ganzen Rucksack, so das ich um 7:45 mit allem fertig war. Danach habe ich auf der Terrasse in der Sonne gefrühstückt. Frisches Obst mit Müsli und Joghurt mit frischem Kaffee – lecker!

Lange war ich aber nicht draußen, da es schnell warm wurde. Um 9h hat 2 Fingers Mutter Pam Hope abgeholt und wieder zurück zum Trail gefahren. Und Two Fingers hat uns kurz danach gefahren. Die Stimmung im Wagen war doch etwas gedrückt. Immerhin waren zumindest Fireball, 5 O’Clock uns sicher, das wir 2 Fingers wohl nicht mehr auf dem Trail wieder sehen werden. 😦
Um 10:15 waren wir wieder auf dem Trail unterwegs.

Los ging es mit einem schönen, knackigen Aufstieg über 500 Fuß zum warm werden.


Anschließend folgte eine zahme Ridgeline für die nächsten drei Meilen.

Aber was man hoch läuft, das muss man auch wieder runter laufen. Im Fall der St. John Ledges heißt das, 500 Fuß in 0,3 Meilen. Das war ein ordentlicher Abstieg über die Steinstufen. Nur schade, das man das auf den Fotos nicht wirklich erkennt.

Und danach? Als wäre nichts gewesen führte der Trail die nächsten fünf Meilen flach am Housatonic River entlang. Und dank der tausenden kleinen Fliegen und Mücken hatte ich auch wenig Lust anzuhalten.

Um 13h habe ich am Stewart Hollow Brook Shelter meine Mittagspause gemacht. Dabei hatte ich Gesellschaft von einem Day-Hiker und später von Fireball und 5 O’Clock. Und ein Reh hat die ganze Zeit ganz ungestört gegrast.

Danach durfte ich noch etwas entlang des Flusses und einiger Felder entspannt weiter wandern.



Mit dem Aufstieg auf die Ridgeline bei Silver Hill war es mit der Entspannung aber vorbei. Der Aufstieg war ziemlich steil und schweißtreibend.


Die Ridgeline selbst war schön zu laufen. Und am Ende war es dann nur noch ein kurzer Abstieg hin zur Campsite.



Um 16:55 bin ich an der Caesar Brook Campsite angekommen.

Fireball und Five O’Clock kamen nur wenig später. Wir haben zusammen gekocht und uns unterhalten, bevor um 19h schon Schicht im Schacht war.
Die Campsites hier in Connecticut sind übrigens fast so gut ausgestattet wie die Shelter. Hier gibt es Bärenboxen und Privies. Allerdings sind die Privies sehr … einfach gehalten. 😅 Sehr gute Belüftung, nur leider auch ein direkter Zugang für die Mosquitos. 😉
