Letzte Nacht war nicht ganz so gut. Diesmal habe ich die Steine getroffen und bin gerutscht. Trotzdem bin ich um 6:15 aufgestanden und um 7:30 in meinen Tag gestartet.

Der erste Aufstieg führte auf die Spitze von Hightop Mountain.

Anschließend ging es abwärts. Das schöne am Shenandoah National Park ist, das ständig irgendwo ein Campground ist. Das blöde ist, das überall ein Campground und damit überall Straßen sind. 😉 Das nächste, ca. 12 Meilen entfernte, Ziel war Lewis Mountain Campground.




Obwohl ich kurz vorher noch meine Mittagspause gemacht habe, habe ich trotzdem am Campground eine weitere Pause gemacht. Verpflegung nur 100m vom Trail, das war einfach zu verlockend.


Vor dem Campstore hat jemand gewartet, während sein Herrchen einkaufen war. Ein super lieber Kerl – aber riesig! Jedes Mal wenn ich Hunde auf dem Trail sehe, dann freue ich mich riesig. Gleichzeitig vermisse ich aber in genau solchen Momenten immer meine Fellnase zu Hause besonders.

Bis dahin taten meine Füße schon ordentlich weh. Und das trotz mehrfachem neu binden. Nach der Pause war mir das aber egal. Immerhin wollte ich zu einer einigermaßen angenehmen Zeit am nächsten Campground sein. Also habe ich die Zähne zusammen gebissen und habe Gas gegeben.





Der Trail hat es mir heute aber auch einfach gemacht. Das Terrain war überwiegend einfach und die Steigungen waren nicht besonders steil. Außerdem fing es gegen 15:30 an zu donnern. Aber ich war gegen 17:20 und damit genau vor dem Regen am Restaurant des Campgrounds.
Im Restaurant habe ich noch einige andere getroffen, und wir haben zusammen zu Abend gegessen. Das Essen war ok. Wie sagt man so schön: es war zwar nicht besonders viel oder lecker, dafür aber teuer.




Danach habe ich mir mit Two Fingers, Pretzel, Gaby und Dellz einen Zeltplatz geteilt, den Gaby und Dellz gemietet hatten. Den Abend haben wir mit Geschichten und Witze erzählen verbracht. Und vielleicht haben wir auch ein Bier oder zwei dabei getrunken. 😉 Unser Essen haben wir vorher habe noch in der bärensicheren Box deponiert. Auf dem Weg zum Zeltplatz haben wir nämlich auf dem dem Gelände des Campgrounds einen Bären gesehen!
Im Bett war ich dann auch erst um kurz vor 22h.

