01.05.2019 – Tag 38: Laurel Fork Shelter nach Vandenventer Shelter (421,8 – 437,6 Mi)

In der letzten Nacht habe ich erst einmal nicht so gut schlafen können. Ich war über meinen müden Punkt hinaus. Und ich musste erst einmal die richtige Position zum Schlafen finden. Als die gefunden war, habe ich aber sehr gut geschlafen. In den Tag gestartet bin ich um 8:15.

Die erste halbe Stunde ging es zum warmlaufen wunderbar einfach und gerade am Fluss entlang.

Und erst danach ging es aufwärts. Anderthalb Stunden lang. 2,6 Meilen und 1.600 Fuß. Da es wie auch gestern schon ziemlich warm war, floss der Schweiß wieder in Strömen. Und damit hat sich mein Buff jetzt die Rolle als Schweißtuch verdient.😂

Der darauf folgende Abstieg war sanft und angenehm.

Um 12h war ich im Tal angekommen und durfte für ein kurzes Stück einer Straße folgen. Wobei die Markierung eher … dürftig war. Und was erblicken meine müden Augen da auf dem Parkplatz vor dem Trail? Trail Magic! Luke Trailwalker hat vor vier Jahren den Trail gewandert. Seit dem richtet sein Opa John mit Ihm zusammen einmal im Jahr Trail Magic aus. Dankeschön!
Der Chicken-Egg Burger hat Junco übrigens (zumindest auf dem Trail) vom Vegetarier zum Flexitarier gemacht. Schade, ich hatte schon auf einen zweiten Burger spekuliert. 😉

Anschließend ging es um Lake Watauga herum. Und hier haben sich zwischendurch noch ein paar Mal kleine Schlangen direkt vor meinen Füßen ins Unterholz verzogen. Immerhin hatte ich mehr Glück als die meisten anderen. Die haben in den letzten Tagen nämlich ein paar ziemlich große Exemplare sehen müssen (oder dürfen).

Auf der anderen Seite des Sees wartete dann Watauga Dam. Ohne Worte.

Die letzten sechs Meilen ging es wieder gut aufwärts. Insgesamt über 1.300 Fuß.

Am Shelter bin ich um 16:45 angekommen. Und direkt hinter dem Shelter habe ich nicht nur mein Zelt aufgeschlagen, nein, es gab auch noch eine schöne Aussicht.

Vandenventer Shelter
Veröffentlicht in Mai

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