25.04.2019 – Tag 32: Stealth Camp nach Erwin / Uncle Johnny’s Nolichucky Hostel (335,0 – 345,5 Mi)

Gerade als ich heute morgen wach geworden bin und mir gedacht habe, das wäre doch ein guter Tag um früher aufzustehen ist es passiert: es hat angefangen zu regnen. Also habe ich mich doch nochmal umgedreht und bin erst um 7h aufgestanden. Der Regen hat sich zum Glück nur als kleines Tröpfeln herausgestellt. Vor dem Start habe ich mich noch länger mit Manifest unterhalten. So bin ich doch erst um 8:30 gestartet.

Wäre ich gestern noch bis zum No Business Knob Shelter weitergelaufen, dann hätte ich dafür, so wie heute, sicher noch eine Stunde gebraucht. Gestern Abend vielleicht auch noch etwas mehr.

No Business Knob Shelter

Danach verlief der Trail dann so wie immer an einem Tag, an dem wir in ein Tal absteigen: zwischendurch immer mit ordentlichen Aufstiegen versehen. Und auf einmal ruft mich jemand von hinten an. Und siehe da: es ist Jerry. Obwohl er in Hot Springs noch einen Zero hatte, hat er uns schon wieder eingeholt. Die nächsten 1 1/2 Meilen haben wir uns gut unterhalten.

Und da Erwin und damit Uncle Johnny’s Nolichucky Hostel in greifbarer Nähe waren, waren Trail und Wetter gut zu überstehen. Kurz vor Erwin wurde der Regen zwar zwischenzeitlich etwas stärker, zum Glück aber nur für kurze Zeit. Und ein paar schöne Ausblicke gab es auch noch.

Ausblick auf den Nolichucky River und das Uncle Johnny’s Hostel

Im Hostel habe ich schnell geduscht und dann wollten wir in die Stadt um etwas zu essen und einzukaufen. Das Shuttle in die Stadt wäre um 12:30 gefahren. Thomas, Blouse und Orange Crush hatten aber eine „grandiose“ Idee: Wir waren bisher doch nur neun Meilen gewandert. Lasst uns doch mit dem Fahrrad in die Stadt fahren! (Cate war schlauer und hat das Shuttle genommen ;)).

Also ab auf die Räder und hin zum Mexikaner. Die Fahrt auf den hochmodernen 😉 Fahrrädern hat auch nur eine knappe Stunde gedauert. Dafür war das Essen lecker, reichlich und günstig.

Crush als Hiker Trash Biker

So gestärkt konnten wir entspannt Vorräte einkaufen, ohne zu große Angst haben zu müssen, zu viel zu kaufen. Also hin zum Food Lion. Nach dem Einkauf haben wir auf dem Parkplatz den Trail Angel Janet getroffen. Sie hat uns mit unseren Einkäufen gesehen und uns spontan angeboten unsere Einkäufe zum Hostel zu bringen. Das wäre doch viel angenehmer für uns. Danke Janet! Und vor allem: auf den Fahrrädern wäre es ein echter Kampf gewesen, die Einkäufe zurück ins Hostels zu bringen.

Danach mussten wir uns für den Abend noch mit Abendessen eindecken . Also hin zu Bojangles. Hier hat meine Visakarte gezickt und wollte nicht funktionieren. Die Managerin war aber so begeistert davon, das Thomas und ich Thru-Hiker aus Europa sind, das sie einfach spontan die Rechnung übernommen hat. Danke Bojangles!

Und da Blouse am Montag Geburtstag hat, aber wir heute und morgen feiern wollen, mussten wir uns noch mit Getränken im Liqour Store und an der Tankstelle eindecken. Vier Stunden später waren wir wieder am Hostel.

Den Abend haben wir dann alle gemeinsam und ganz entspannt am Lagerfeuer verbracht.

???, NoName, Cate, Blouse und Sunshine
Veröffentlicht in April

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