Leider hat es heute Morgen gegen 5:30 doch angefangen zu regnen. Also kein schöner Sonnenaufgang. Dafür bin ich dann etwas später aufgestanden, auch nicht schlecht. 😉
Nachdem der Regen nachgelassen hat, habe ich mich gegen 7h aus meinem Schlafsack gepellt. Die Aussicht war alles andere als schön.

Aber Frühstück und vor allem eine Tasse Kaffee lassen die Welt schon viel schöner aussehen. Und so bin ich um 8:15h, zwar noch in Regenhose, aber immerhin ohne Regenjacke losgelaufen.
Thomas und Michael waren schon früher los. Sie haben im Shelter geschlafen und mussten daher nicht erst ein nasses Zelt einpacken. Cate hat sich etwas mehr Zeit gelassen und ist erst kurz nach mir gestartet.

Durch den noch regennassen Wald ging es erst einmal etwas aufwärts, bevor der erste Abstieg über 1.200 Fuss nach Tellico Gap folgte. Die Aussicht auf die aufsteigenden Wolken zwischen den Bergkuppen war wunderschön.



Danach begann der einzige (angegebene) Aufstieg des Tages nach Wesser Bald Mountain, auf dessen Spitze wieder ein Fire Tower ist. Die Aussicht hier war überschaubar. 😉


Danach ging es abwärts – und wie! Über 6,9 Meilen fast 2.500 Fuss bergab. Und damit es nicht langweilig wird und nur bergab, waren immer wieder kleinere Aufstiege in den Weg eingebaut.
Insgesamt hat uns der Trail heute über den Kamm der Appalachen geführt. Der Weg war sehr schön und abwechslungsreich. Auch wenn wir alle den Abstieg ganz ordentlich gemerkt haben. Zusätzlich ist mir dann auf halbem Weg das Wasser ausgegangen …







Um 15h war ich dann in Nantahala. Und hier gab es eine tolle Überraschung: das erste Mal richtige Trail Magic. 5 Mann aus unterschiedlichen Staaten haben sich zusammengetan und haben ein Barbecue mit Snacks, Bier, Obst und Vorräten spendiert. Das war Ihr Danke schön für die Großzügigkeit, die sie während Ihrem Thru-Hike erlebt haben.
Die Hotdogs waren super lecker und wir haben das Bier in der Sonne sehr genossen. Aber am besten waren die frischen Äpfel!





Hier in Nantahala haben wir uns zusammen mit Miranda und Cherie auch ein Zimmer genommen, einen sogenannten Bunk Room. Das heißt, wir hatten ein 6 Bett Zimmer mit Matratzen. Aber trocken und die Gemeinschaftsduschen waren schön warm. Obwohl ich schon froh war, meine Crocs zum Duschen dabei zu haben. 😉
Den Abend haben wir dann in großer Runde bei Pizza, Burgern und Bier entspannt ausklingen lassen, bevor wir gegen 22h ins Bett sind.
